Freitag, 23. Oktober 2009

Partytime?? - Eher nein

Obwohl ich seit ca. zwei Wochen mehr oder weniger krank bin, wollte ich heute auf ein Lil'Jon-Konzert gehen. Lil'Jon hat zwar leider nicht live gespielt (obwohl ich vor drei Wochen eine große Werbung für das Event gesehen habe) - ich bin aber trotzdem hingegangen.

Das Caprice in Vancouver erfüllt alle Vorstellungen einer normalen amerikanischen Disco(oder Club). Man muss erstmal ziemlich lange anstehen und wenn man endlich drin ist, wird man überschüttet mit Werbung, Süßigkeiten und anderen "Geschenken". Ich fand es nicht schlimm, man muss eben häufig "No tanks" sagen können.

Die Musik fand ich zum größten Teil weitaus besser als in den vier deutschen Discos in denen ich bisher war. Die zwei Gratis-Getränke waren dagegen aber eher schlecht.

Einmal die Erfahrung gemacht haben zu können hat sich gelohnt, aber ich werde nicht noch einmal alleine zu einem eher "unbeutenden" Event gehen. Ohne Freunde, mit denen man Spaß haben kann ist das ganze eher unspektakulär und man bekommt Sehnsucht nach der gewohnten heimischen Umgebung.

Ihr hört wieder von mir :-)


Hier ein paar Fotos von dem Event:













Bilder :-)

Hier sind noch ein paar Bilder von der Umgebung in der ich wohne und dem Schwimmbad.














 

Samstag, 17. Oktober 2009

It's going on!

Auf meiner Suche nach einem neuen Job
bin ich fündig geworden.

Als ich im Internet nach Jobs geguckt habe, habe ich zufällig eine Anzeige von Michels Arbeitsstelle gesehen, dass sie noch jemand suchen, der das gleiche macht wie Michel.

Ich habe mich sofort beworben und Michel hat noch am gleichen Abend (gestern) dort bescheid gegeben, dass er jemanden für die Stelle hätte. Heute sollte ich mit ihm dorthin kommen und konnte schon gleich anfangen. Der Job besteht darin für eine ziemlich große Bäckerei(aber keine Filiale sondern eine Fabrik) Brote und andere Backwaren zu schneiden, in Tüten abzupacken und später dann versandfertig für die Filialen auf Plastik-Paletten zu legen. Dabei muss man besonders die einzelnen Bestell-Listen beachten.
Der Job ist wieder Nachts, es wird aber nicht so spät wie bei dem, den ich vorher hatte.
Mir macht es Spaß Nachts zu arbeiten, weil ich dann ausschlafen kann, mich danach um Sachen kümmern kann, mit euch in Kontakt bleiben kann und dann wenn ihr alle schon längst schlafen tut beginnt für mich die Arbeit.

Morgen Abend muss ich wieder ran, worüber ich aber sehr glücklich bin.

Ich werde mich wieder melden und dann gibts auch wirklich die Fotos ;-)

Liebe Grüße, Lukas

Dienstag, 13. Oktober 2009

Up and Down

Hallo ihr Lieben, ich habe schon lange nichts mehr geschrieben,
weswegen ich jetzt einiges nachzuholen habe.
Es ist wieder viel passiert.

Wie manche schon gehört haben, muss ich mich leider auf die Suche nach einem neuen Job machen. Mein letzter Chef hatte mir noch an meinem letzten Arbeitstag gesagt, dass ich nächstes mal wenn ich kommen würde meine "Nummer"(zum Ein- und Austragen) bekommen würde und einige Formulare ausfüllen müsste und dass ich ab nun sein Angestellter sei und in den folgenden Wochen auch an mehr Tagen arbeiten könnte.

Als ich dann ein paar Tage später meine "Nummer" bekommen sollte, meinte er zu mir, dass er mich nicht übernehmen würde und dass ich in ein paar Tagen wieder kommen soll, damit ich meinen Lohn abholen kann.
Als ich dann heute meinen, wegen Steuern usw. ziemlich geschrumpften Lohn abgeholt habe, habe ich nachgefragt, warum ich nicht weiter arbeiten konnte. Die Gründe, die er mir nannte wiedersprachen sich aber mit den Zusagen die er mir gemacht hatte und dem "Ansehen", was ich bei den anderen Mitarbeitern hatte.

Dazu kommt, dass ich mir eine üble Erkältung eingefangen habe, mit der ich mich zurzeit rumschlagen muss. Das Problem ist auch, dass ich mich gerade körperlich sehr schwach fühle und deswegen es keine gute Zeit ist nach einem neuen Job ausschau zu halten.
Also sieht es gerade nicht sonderlich rosig aus.

Trotzdem gebe ich nicht auf und habe schon wieder mehrere Bewerbungen losgeschickt.
In den kommenden Tagen werde ich bei den nahegelegenen Restaurants, Kneipen und Hotels vorbeischauen und immer nach offenen Stellen fragen.
Dazu werde ich mich wahrscheinlich bei McDonalds oder irgend einer anderen Fast-Food-Kette bewerben.

Noch bevor ich die schlechten Nachrichten von meinem Ex-Chef erhalten habe, war ich auch schon wieder auf einen Konzert - diesmal von Children of Bodom.
Immoment vermisse ich euch alle sehr. Wenn man hier keine Arbeit hat, kann das Leben sehr langweilig werden.

Beim nächsten Post werden dann wieder ein paar Bilder dabei sein :-)

Liebe Grüße, Lukas

Freitag, 2. Oktober 2009

Erste Wohnung und erster Arbeitstag

Vorgestern sind wir in unsere erste Wohnung eingezogen und gestern Abend hatte ich meinen ersten Arbeitstag, bzw. meine erste Arbeitsnacht.

Im Hostel habe ich an dem letzten Tag nochmal klasse Leute kennengelernt. Trotzdem war es dann auch langsam genug mit Hostel. Wir freuen uns sehr über die Wohnung weil sie finde ich auch sehr schön ist und vor allem eine super Lage hat.
Von der großen Glasfront am Ende der Wohnung aus kann man beide sehr großen Stadien sehen (GM Place u. B.C. Place) und sogar das Wasser mit einem kleinen Teil vom "Hafen".
Ein Schwimmbad und ein Fitness-Center können wir kostenlos nutzen wenn wir wollen.

Unten gibts dann auch noch Bilder von der Wohnung :-)

Mein erster Arbeitstag war ganz ok. Ich wurde ein bisschen in die Geräte eingewießen und dann ging es auch schon los. Eigentlich sollte ich von 17 Uhr bis 1 Uhr Nachts arbeiten. Daraus wurde am Ende 3:30 Uhr. Die erste Pause(von 2 Minuten) konnte ich nach 8 ein halb Stunden arbeiten machen. Die Arbeit besteht meist aus stehen, rumrennen, Kisten und Bierfässer stämmen und vor allem sehr sehr viel abwaschen machen.
Der Chef ist aber voll in Ordnung und die anderen Mitarbeiter sehr freundlich und immer lustig drauf, auch wenns hektisch wird und das ist es die meiste Zeit.
Am Anfang und dann wieder ganz am Ende habe ich es geschafft mal Lücken auf dem Abstell-Areal für schmutziges Geschirr entstehen zu lassen.
Ca. die letzten 6 Stunden wurden die Schmerzen im Rücken und in den Beinen immer schlimmer aber ich habe es durchgehalten und wurde auch immer wieder gelobt von meinen Mitarbeitern - das hat mir wirklich sehr geholfen. Immoment verdiene ich 9 Dollar die Stunde - das sind ca. 5,7 Euro. Ich find den Stundenlohn ganz ok, zumal er wohl mit der Zeit steigen soll.

In zwei Stunden muss ich wieder auf der Arbeit sein und kann mein schickes "Küchengehilfe-Hemd" plus meine schicke Schürze anziehen - dann gehts wieder rund.
Ich bin trotz der Strapazen sehr froh um den Job - ich wollte von Anfang an ja hart arbeiten.

Hier nun die Bilder: